Historische Hintergründe

Das Stück spielt 1929 in Berlin.

Die „Goldenen Zwanziger“ sind der Ausgangspunkt für die Geschichte gewesen, die sich aus drei Hauptsträngen zusammensetzt.

Der Gangsterplot um „JAMES DOLAN“.
James Dolen hat es wirklich gegeben. Er war ein amerikanischer Rauschgifthändler, der versucht hat zwei und ein viertel Zentner reines Heroin in die USA zu schmuggeln. Das Heroin war in ausgehöhlten Grabsteinen versteckt. Durch einen Zufall wurde der Schmuggel entdeckt und James Dolan verhaftet. Nach Zahlung von 5000 $ wurde er freigelassen und in die USA ausgewiesen.

 

Auch „MOSES DER AFGHANE“ ist eine historische Figur. Er war einer der größten Rauschgiftdealer Berlins und flog 1931 auf. Die Figur des Polizisten „BLANK“ hat es nicht gegeben, aber die kriminellen Praktiken sind originalen Vorfällen der Polizei aus dieser Zeit entnommen. 1926 wurde z.B. der Fall des Kriminaloberwachtmeisters Langemaak verhandelt, der u.a. aus einer Asservatenkammer , große Mengen Rauschgift entwendete und auf eigene Rechnung verkaufte.
 

Der linksradikale Strang um die beiden Rotfrontkämpfer „WALTER“ und „ERICH“: Die Weimarer Republik wurde seit Bestehen extrem von rechts wie links bekämpft. Gerade innerhalb der KPD waren radikale Strömungen sehr stark. Auseinandersetzungen mit ihren Gegnern auf der rechten, vor allem aber gegen die Sozialdemokraten, zu denen auch der damalige Polizeipräsident Zörgiebel gehörte, waren gang und gäbe. Die linksradikalen Gegnerschaft zur Republik, ist auf komödiantische Weise in das Stück eingeflossen.

 

Die Liebesgeschichte um „PAULA“ und „FRANZ“ ist natürlich fiktiv. Wir erleben wie die
Beiden ihre Liebe zueinander entdecken und im Vertrauen auf sich und ihre Musik bereit sind, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

 

 

 

 

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Revolver im Klavier–Ein schräges Gangster-Musical aus Hamburgs Goldenen Zwanzigern.

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